
Gerade im Grunewald
Ich komme gerade aus dem Grunewald, wo es nicht nur jede Menge Schnee gab, sondern mir auch klar geworden ist, worum es in 2026 gehen soll und auch wird. Bisher lag mein Fokus vor allem auf dem alltäglichen Wahnsinn, der uns immer und überall umgibt, und der deswegen leicht zu finden war. Zu diesem Wahnsinn gehören unter anderem Graffitis und Werbung wie diese:

Aktuell an Berliner S-Bahnhöfen
Aber auch Paare, die sich trennen und Freundschaften, die auseinandergehen. Ich kenne praktisch nur noch Menschen, bei denen das so ist. Und trotzdem gibt es auch heute noch die positiven Dinge im Leben, auch wenn viele den Glauben daran schon verloren zu haben scheinen. Genau auf die möchte ich mich ab sofort konzentrieren. Das wird nicht immer einfach sein. Beschreib mal einen verschneiten Wald und die Freude, die du bei seinem Anblick empfunden hast.

Heute im Grunewald
Oder den Blick auf den Wannsee, der an Caspar David Friedrichs „Kreidefelsen auf Rügen“ erinnert. Wie gut dir der Spaziergang getan hat. Was für tolle Ideen dir dort gekommen und welche guten Gespräche du dabei mit neuen Freunden oder gar Partnern geführt hast. Und wie dich alles zusammen weiter gebracht hat. Missmut und negative Gedanken haben noch nie etwas Positives bewirkt. Demut und Dankbarkeit, auch den kleinen Dingen gegenüber, dagegen schon.

Heute am Wannsee
Zum Schluss noch dieses Bild (unten), das schon gestern veröffentlicht werden sollte. Da ich es verpasst habe, hole ich es heute nach. Doch damit endgültig genug der schlechten Stimmung und negativen Gedanken, und wer eignet sich dafür besser als Friedrich Nietzsche: Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein. – Nein! Das Leben hat mich nicht enttäuscht! – Ich kenne keinen höheren Lebenssinn, als beim Versuch, das Große und Unmögliche zu vollbringen, mein Leben zu riskieren.

Neulich in Neukölln







