Nie wieder Krieg!

Morgen soll es in Berlin eine Friedensdemo geben, habe ich gehört, und da dachte ich mir, dass obiges Foto passen könnte, das ich bereits vor einiger Zeit in der U-Bahn gemacht habe. Es geht dabei um eine Frau (vielleicht besser Mädchen?), die einen Jute-Beutel über ihre rechte Schulter trägt, auf dem zwei Personen mit einer Gebärmutter gerade dabei sind, einen am Boden liegenden Mann, Verzeihung: Person mir Penis, mit einem Schwert den Garaus zu machen. Warum GIRLS WILL BE GIRLS dies tun, wird nicht klar – zumindest mir nicht. Vielleicht kann das morgen mal jemand auf der Friedensdemo in Erfahrung bringen. Eigentlich wollte ich heute über die Kappe unseres neuen Bundestrainer schreiben, die die Aufschrift EINER VON 83 MILLIONEN hat. Und da frage ich mich: Sind wir nicht 84 Millionen? Auch das bitte morgen mal auf der Demo klären. Vielen Dank!

PS: Letzteres konnte ich bereits selbst herausfinden. Im ersten Halbjahr 2026 sank die Einwohnerzahl um 168.000 Personen von 83,5 Millionen am Jahresende 2025 auf 83,3 Millionen. Einen Rückgang von 110.000 Personen gab es bereits von 2024 auf 2025. Und 2022 sollen in Deutschland sogar noch 84,4 Millionen Menschen gelebt haben, weswegen sich mir sogleich eine neue Frage stellt: Wo sind die eine Million Menschen geblieben? Etwa im Krieg?

PPS: Im Nachgang stellt sich mir noch eine weitere wichtige Frage: Warum heißt es eigentlich EINER und nicht EINE VON 83 MILLIONEN? Und wurde der Person mit Penis vielleicht deswegen der Garaus gemacht?

Kein Bock auf die neue Zeit

Gerade diese Postkarte gefunden. Wer sie nicht kennt: es ist Tamara Danz auf der Postkarte. Tamara Danz war die Sängerin von Silly und hat in ihrer Kindheit eine Zeit lang in Bulgarien gelebt, aber das nur nebenbei. „Alles wird besser – Aber nichts wird gut“ heißt ein Song von Silly, wenn ich mich richtig erinnere. Neulich habe ich im Radio etwas gehört, das ich noch nicht wusste. Tamara Danz soll nach der Wende an Krebs erkrankt sein und ihn nicht behandelt haben sollen. Der Unterton war, dass die Sängerin irgendwie keinen Bock hatte auf die neue Zeit.

„Frei lebt, wer sterben kann“

Obiges Foto habe ich bereits vor einiger Zeit gemacht. Gerade höre ich einen Podcast auf YouTube und erfahre, dass der „Frei lebt, wer sterben kann“. Darüber hinaus, dass es sich dabei um ein Zitat aus der früheren Schweizer Hymne mit dem schönen Titel „Rufst du, mein Vaterland“ handeln soll. – Ausserdem entnehme ich dem Podcast, wovon, geht es nach dem US-amerikanischen Journalisten und Medienpolitiker Walter Lippmann, Freiheit abhängt: „Freiheit hängt ab vom Wahrheitsgehalt der Informationen, die uns leiten“. – Interessant, oder?

Wie Neunundachtzig – nur anders

Ich hatte es mehrfach erwähnt: Vieles, was gerade passiert, erinnert mich an ’89 in der DDR. Einen Unterschied gibt es allerdings: Damals kamen die Menschen zusammen, also raus aus ihrer Komfortzone, und waren wirklich offen für Neues. Das ist heute leider ganz anders. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass noch nicht ’89 ist.