Bericht auch Berlin (008) – „Ich als Type“

„Was is das für ne Type, die sich über schlechte Laune und fehlenden Humor in Berlin mokiert?“, fragt sich einer der Kommentatoren des obigen Podcasts von Paul Brandenburg, an dem ich die Ehre hatte mitzuwirken, um die Frage gleich selbst zu beantworten: „Soll’n wir mitlachen, wenn die ganze Welt über Berlin lacht?“ – Der Bulgare sagt dazu, was er immer sagt, und zwar dass es schlimmeres gibt, in dem Fall als mitlachen. Der Krankenpfleger in mir möchte hinzufügen, dass Lachen die beste Medizin ist. Herzinfarktpatienten beispielsweise lachen unter ärztlicher Aufsicht, verringern dadurch ihren Blutdruck und damit die Gefahr eines erneuten Infarktes. Mit dem Lachen, auch und gerade über Berlin, kommt das Wohlbefinden.
Podcast PaulBrandenburg
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Bericht aus Berlin (005) – „Letzte Generation“ – sic!

„Letzte Generation“ – so sieht sie aus

Solange ich in Bulgarien war, stand ich der „Letzten Generation“ in der Heimat haltungslos gegenüber. Als ehemaliger Taxifahrer, der auf den Berliner Straßen zuhause war, ist mir das nicht gerade leicht gefallen. Nach gut drei Wochen in der Zentrale des Irrenhauses Deutschland habe auch ich jetzt eine Meinung zu den Klebekindern. Ich denke, dass sie in der Tat die letzte Generation sind. Wenn ich es richtig verstehe, kämpfen sie, wenn sie sich nicht gerade auf der Straße festkleben oder in Museen Tomatensuppe auf Glasscheiben kippen, dafür, dass ein jeder das Recht hat, Kinder zu kriegen – also auch Männer. Monty Python hat die Geschichte von Loretta alias Stan vor vielen Jahren in ihrem Klassiker „Das Leben des Brian“ kongenial festgehalten. Genau war es 1979. Heute vergessen Klebekinder vor lauter Kampf, besser Krampf, das Kinder machen. „Make Love – Not War“ ist ihnen unbekannt. Deswegen stören sie sich auch nicht am Krieg, an dem sie sich eigentlich festkleben müssten, um das Klima zu retten. Ohne Liebe, nicht nur weiter Krieg, sondern auch keine Kinder. Aus diesem Grund ist die „Letzte Generation“ im wörtlichen Sinne die letzte Generation. Einfach weil sie selbst keine Kinder mehr hervorbringt – außer sich selbst natürlich. Sic! Wie es aussieht, werde ich mir im Alter den Arsch selber abwischen müssen. Damit kann ich leben. Was mir mehr Sorgen bereitet, ist der missionarische Eifer der „Letzten Generation“. Der geht mir ehrlich gesagt auf die Eier, soweit mir dies als alter weißer Mann noch erlaubt ist. Wenn sich die „Letzte Generation“ nicht an den ihnen von Mutti auferlegten Stubenarrest gehalten hätte, dann hätte sie den unmaskierten Spaziergängern vermutlich die FFP2-Maske im Gesicht festgeklebt. Man stelle sich vor, die Spaziergänger hätten sich irgendwo festgeklebt! Wie brutal wäre die Polizei dann erst mit ihnen umgesprungen?!? Dass sich die „Letzte Generation“ heute darüber beschwert, wie die Polizei mit ihnen umgeht, kann nur ein Witz sein. Sie selbst meinen es mit ihrer Klage über das angeblich harte Vorgehen der Polizei natürlich ernst. Gerade sehe ich eins von diesen Klebekindern, das nach den Ordnungshütern schreit, weil ein Autofahrer es geschubst hat. Damit hat das Klebekind nicht gerechnet, als es seinen Safe-Space verließ. Deswegen ist es mit der „Letzten Generation“, die sich eigentlich in Katar, wo der CO2-Fußabdruck pro Kopf am größten ist, auf die Straße kleben müsste, auch bald vorbei. Sie ist heute schon Schnee von gestern. Und das ist auch gut so, denn die Klebekinder aus dem Safe-Space sind alles andere als Revolutionäre. Sie sind nur die nützlichen Idioten, die vom eigentlichen Thema ablenken, und das ist immer noch die soziale Frage.

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Bericht aus Berlin (004) – „Betäubt“

Neulich in der Ringbahn

Jetzt sind es auch schon wieder drei Wochen, die ich in Deutschland bin. Sieht man von letzter Woche ab, wo ich in der Oberpfalz war, die meiste Zeit in Berlin. Eigentlich wollte ich nicht mehr über die deutsche Hauptstadt schreiben, die einst auch meine Stadt war. Jetzt habe ich meine Meinung geändert. Bei meiner Berichterstattung soll es aber nicht um die Stadt an sich gehen, sondern um die Hauptstadt des Irrenhauses Deutschland: Berlin. Das Wort, das mir dabei immer als erstes in den Kopf kommt, ist „taub“. Aber nicht im Sinne von „nichts hören“, obwohl auch das zutrifft, also das nicht hören und auch nicht sehen wollen, sondern im Sinne von „betäubt“. Auch hier gilt, das kann ich nach meinem Besuch in der Oberpfalz sagen, dass auch in Sachen „Betäubung“ Berlin die Zentrale ist. In der Oberpfalz wurde ich nicht nur von jedem wahr genommen, sondern auch freundlich gegrüßt, obwohl oder vielleicht besser gerade weil ich nicht von dort sondern Besucher (also Gast) war. Die Begrüßung war auf bayrisch: „Grüß Gott!“. Zurück gegrüßt habe ich auf hochdeutsch mit: „Guten Tag!“ – Das passt schon.

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Gestern in Bulgarien

Während in Deutschland die große Mehrheit auf Linie der Regierung ist, früher sagte man „Partei und Staatsführung“ dazu, ist dies in Bulgarien nur eine kleine Minderheit (Wie sollte es auch anders sein bei einer Wahlbeteiligung von nur 40 %?!?) Wenn Bulgaren wie am Sonntag in 28 Städten für Frieden und gegen Krieg auf die Straße gehen, müssen sie sich auch nicht wie in Deutschland ständig gegen „Rechts“ abgrenzen. Nicht nur, weil dies sowieso nur eine Riesenablenkung ist. Sondern einfach, weil es diese Spaltung der Gesellschaft wie in Deutschland in Bulgarien nicht gibt. Dafür den nächsten Friedensmarsch, und zwar am 21. Mai.

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„Umstritten“ als Qualitätsmerkmal (Fortsetzung)

Ob der Journalist Paul Schreyer genauso wie Michael Meyen offiziell als „umstritten“ gilt, entzieht sich meiner Kenntnis. Sein Gesprächspartner in obigem Interview, der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser, ist es wohl schon. Von daher passt es auf jeden Fall. Ich persönlich halte Paul Schreyer, einer der Macher des Online-Magazins Multipolar, das auch schon Beiträge von mir mir veröffentlicht hat, für einen der fähigsten Journalisten unseres Landes.
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