Leben in Zeiten von Corona – Heute: Früher wurde einem was vom Pferd erzählt

Heute was vom Pony

Höre gerade im Öffentlich/Rechtlichen Info-Radio, dass es gestern sowohl in Stockholm, als auch in Wien und sogar in der Schweiz unerlaubte Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gegeben hat. Corona-Leugner sollen keine unterwegs gewesen sein, zumindest wurden sie nicht erwähnt im neugierigen Info-Radio, das das „Warum?“ liebt, dafür aber Nazis, die allerdings nur in Wien, das ist klar. Nazis gibt es nur in Österreich und natürlich in Deutschland. In Schweden, in der Schweiz und auch in anderen Ländern sind Nazis, also Nationalsozialisten, gänzlich unbekannt, und das verstehe ich nicht. Ich verstehe es deswegen nicht, weil es eine nationale Kultur, sieht man von der gemeinsamen Sprache ab, hierzulande gar nicht gibt. So sagte es zumindest unsere frühere Integrationsbeauftragte.  Wenn es aber gar keine gemeinsame nationale Kultur gibt, ausser der Sprache, wie kann es dann nationale Sozialisten geben? Beide, also sowohl die angeblich bei jeder Demo anwesenden Nazis, also auch die nicht vorhandene nationale Kultur, sind nicht nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille, sondern auch genau der alte Sonderweg, der immer ein Irrweg war.   Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.

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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Korruption auf dem Balkan und im Bundestag

 

Korruption, die es bis gestern immer nur auf dem bösen Balkan gab, gibt es heute nun auch im Deutschen Bundestag. Überhaupt ist man in Sachen Korruption auf dem Balkan schon viel weiter. Die Definition für Korruption lautet auf dem Balkan bereits seit Ewigkeiten wie folgt: „Korruption ist es immer genau dann, wenn ich selbst nicht davon profitiere.“ Dass ich dazu eine Frau im Deutschen Bundestag zu Wort kommen lasse, hat nicht nur mit der Frauenquote oder mit dem bevorstehenden Internationalen Frauentag zu tun. Auch in meinem Taxi hätte ich mir das, was Frau Joana Cotar dazu zu sagen hat, angehört. Das ist Demokratie. Dass immer mehr Menschen dies nicht mehr wissen, gibt mir mehr zu denken als das, was die Dame von der AfD dazu zu sagen hat. Indem ich ihre Rede hier auf meiner Seite veröffentliche, teile ich nicht automatisch alles, was sie sagt, genausowenig wie ich mir die Meinung meiner Fahrgäste zu Eigen gemacht habe, nur weil ich sie von A nach B befördert habe. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber wir leben in besonderen Zeiten, in denen Selbstverständliches schon lange nicht mehr selbstverständlich ist.    Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Warum es die Russische Sprache gibt und wofür sie gut ist

Ein jeder durfte in meinem Taxi alles sagen, oder so gut wie alles, und auch in jeder Sprache. Ich habe mir praktisch alles angehört, so halte ich es bis zum heutigen Tag, und das kann ich auch nur jedem empfehlen. Da der russische Aussenminister mir nicht im Taxi gesessen hat, höre ich ihn mir im Internet an. Auch das kannst du, RussiaToday, also der Russe von heute, hat dafür extra Untertitel für alle die hinzugefügt, die zwar immer sehr weltläufig tun, mit den Menschen in anderen Ländern aber nie wirklich in Kontakt gekommen sind. Wie denn auch, wenn sie ihre kleine Smartphone-Welt immer mit dabei hatten. Vielleicht willst du auch gar nicht mehr reisen nach all dem Corona-Kram, was für das Klima zweifellos das beste wäre. Solltest du aber auch in der Zukunft gerne weiter um die Welt jetten wollen, kann obige kurze Ansprache von Sergei Lawrow ganz aufschlussreich für dich sein. Und da insbesondere die Frage, inwieweit ein möglicher fürs Reisen obligatorischer Impfpass mit der Reisefreiheit vereinbar ist.   Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Die Organisierte Inkompetenz – Wir Schaffen Das

Julian Reichel, den Chef der BILD-Zeitung, hatte ich nicht in meinem Taxi, als ich noch mit ihm auf den Straßen und Plätzen Berlins unterwegs war. Aber auch für Julian Reichel hätte das gegolten, was für alle meine Fahrgäste galt: „In diesem Taxi dürfen Sie zwar nicht telefonieren, dafür aber alles sagen – sogar die Wahrheit.“ Da Julian Reichel jetzt, wo ich kein Taxi mehr fahre, dort nicht mehr sagen kann, was er diese Woche auf dem „Zoff-Gipfel“ von „Wir-schaffen-das“-Merkel und „Eine-Din-A4-Seite“-Müller erlebt hat, mache ich es hier auf meiner Seite öffentlich. Dass ich damit nicht automatisch alles und jedes teile, was Julian Reichel sagt, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, genauso wie ich nicht die Meinung meiner Fahrgäste übernommen habe, nur weil ich sie von A nach B befördert habe. Da wir in ganz besonderen Zeiten leben, in denen Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist, muss ich es trotzdem erwähnen.         Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Die Läden der Anderen

 

Diese gute Tat muss ich delegieren

Jetzt gilt es mal nicht die Welt an ihrem andere Ende zu retten, sondern einfach „nur“ den Nächsten mit seinem Geschäft nebenan. Gerne wäre ich dabei, weil der Konkurrent bekanntlich auch das eigene Geschäft belebt. Ein Spruch übrigens, den ich nie verstanden habe, und dem ich bis zum heutigen Tag skeptisch gegenüber stehe. Jedenfalls kann ich nicht mithelfen bei der Rettung der Läden der Anderen. Das liegt aber nicht an meinem Motto „Worum geht’s? Ich bin dagegen!“, sondern an meinem finanziellen Unvermögen als Trockener Taxifahrer. Deswegen muss ich die gute Tat delegieren. Bitte rette du die Läden der Anderen für mich mit. Von deiner Rettung profitiere ich später gerne, wenn es auch in meinem Bauchladen wieder läuft.    Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.

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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Von der Giga-Factory, Gaga-Musk und Billy den Dritten

Vierspurig Richtung Heaven

Vom Himmel hat man auch schon lange nichts mehr gehört, was er so macht und wie es ihm geht, und ob er eventuell schon seine Pforten geschlossen hat für unsere armen Menschen-Seelen. Ein Glück gibt es diesen Gaga-Musk und seine Giga-Factory im Brandenburgischen. Da gibt es zwar keine Gewerkschaft, aber demnächst wohl direkt ’ne vierspurige Autobahn Richtung Heaven. Warum es solche guten Menschen immer von der Erde wegzieht, obwohl es doch gerade hier so viel Gutes zu tun gibt, das will mir immer gar nicht einleuchten. Gut, Gaga-Musk ist andernorts möglicherweise wirklich besser aufgehoben, dann sind wir auch sicherer vor ihm. Obwohl, seine Autos will er dann aber schon hier auf Erden verkaufen, so wie der Philantrop seine Impfung, oder? Vielleicht könnte Gaga-Musk trotzdem bei Gelegenheit mal Billy den Dritten in sein Elektroauto einsacken und gemeinsam mit ihm gen Himmel brausen. Fähige Menschen werden schließlich überall gebraucht. Wer wüsste das besser als ein ehemaliger Taxifahrer, der ständig nur fähige Menschen von A nach B befördert hat. Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.

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Leben in Zeiten von Corona – Heute: Ich mache mir Sorgen, Bill

 

Hier nicht im Angebot

Das letzte Universalgenie war, so sagt man, Gottfried Wilhelm Leibniz. Das ist jetzt über 300 Jahre her, Leibniz starb 1716. Seither hat es kein Universalgenie mehr gegeben, so die übereinstimmende Meinung bis gestern, weil die Welt zu komplex, zu kompliziert geworden ist. Das scheint sich gerade zu ändern, denn Bill Gates, der eigentlich William „Bill“ Henry Gates III (Der Dritte!) heißt, schickt sich an, das Klima, also die Welt, zu retten, nachdem er bereits eine eigene SchadSoftware samt Computerviren erfunden hat, die Weltgesundheitsorganisation WHO gekapert und seither mitbestimmt, was gesund und was krank ist, und die gesamte Menschheit, also auch hier die ganze Welt, unter dem macht der Bill es nicht, gegen einen echten Virus durchimpfen und daran mitverdienen möchte, was für ein Universalgenie aber kein Interessenkonflikt darstellt. Nicht zu vergessen den Philantropen, der William „Bill“ Henry Gates III (Der Dritte!), wie es sich für ein richtiges Universalgenie gehört, auch ist, über den Oscar Wilde vor gut hundert Jahren bereits meinte: „Philantropen verlieren jedes Gefühl für Menschlichkeit. Das ist ihr hervorstechender Charakterzug.“      –       Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.

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