Gedenktag für die Opfer der ‚Corona‘-Agenda

Verzweifelt in Sofia
Gerade erreicht mich der Vorschlag, den heutigen Tag zum Gedenktag für die Opfer der ‚Corona‘-Agenda zu machen, den ich nachfolgend veröffentlichen möchte:

Wir rufen den 9. März, an dem im Jahr 2022 die österreichische Regierung die mit verachtenswerten Mitteln herbeigeführte Verpflichtung, zu einer gentechnischen Behandlung bei Androhung schwerer Sanktionen, ohne Einsicht in ihre gewissenlos kriminelle Handlungsweise, ausgesetzt hat, als internationalen Gedenktag aus.

 Wir gedenken

– der Menschen, die im Zuge der ‚Corona‘-Agenda durch Rufmord, durch existenzielle Bedrohung, durch verweigerte medizinische Behandlung, durch falsche medizinische Behandlung und durch gentechnische Behandlung zu Tode gebracht und in den Suizid getrieben wurden;

– der Menschen, die durch schädliche öffentliche Maßnahmen, und durch die aufgenötigten gentechnischen Behandlungen schwere und schwerste Schäden an ihrer seelischen und körperlichen Gesundheit erlitten, sowie in der Aussicht leben müssen, dass solche Schäden bei ihnen eintreten werden; 

– der Menschen, deren wirtschaftliche Existenz durch die ‚Corona‘-Agenda ruiniert wurde, so dass für die Zusammenarbeit und für die Versorgung der Gesellschaft schwerer Schaden entstanden ist;

– der Menschen, die durch das bewusste Herbeiführen von Diskriminierung, durch unzureichende und durch falsche Information schweren Schaden in ihren Beziehungsgefügen, ihren Nachbarschaften und in ihrer Stellung in der Gesellschaft erlitten haben;

– und mit ihnen aller Opfer einer Politik, die zum Schaden der Menschheit unter dem Vorwand einer fingierten Gefahr für die Gesellschaft, ausschließlich totalitären Motiven und der Maxime von Privatinteressen einer kleinen, unbelehrbar fehlgeleiteten und gewaltbereiten Minderheit dient.
Mülleimer in Sofia
Foto&Text TaxiBerlin

Deutsche Antifa so antifaschistisch wie der antifaschistische Schutzwall es war

 

Die Antifa in Deutschland ist so deutsch, also folgsam, praktisch faschistisch, dass weder die Antifa in Österreich, noch die in Frankreich etwas mit ihr zu tun haben will, wie auch obiges Interview beweist. Für mich ist die deutsche Antifa, die mich vor jetzt ziemlich genau drei Jahren als „Nazi“ bezeichnet hat, nur weil ich gegen die illegale Konkurrenz von Uber demonstriert habe, schon lange so antifaschistisch, wie der antifaschistische Schutzwall es einst war.
PS: Erfahre gerade, dass Österreich seine Impfpflicht ausgesetzt hat. Möglicherweise ein Grund für die deutsche Antifa und ihrem „Wir impfen euch alle!“, das Nachbarland bald „Heim ins Reich“ zu holen.
Video KetzterDerNeuzeit
Text TaxiBerlin

Bericht aus dem Donbass – von Alina Lipp

 

Die Deutsch-Russin Alina Lipp berichtet aktuell aus dem Donbass. Und da ich irgendwann einmal gelernt habe, dass man immer beide Seiten sehen muss, schaue ich mir auch das an, was ich auch jedem nur empfehlen kann. Alina Lipp tut dies, was ein guter Journalist tun sollte. Sie geht dahin, wo es weh tut, einfach weil das, was es dort zu sehen gibt, möglicherweise nicht ins eigene Weltbild passt. Ich habe ganz großen Respekt vor dem Mut und der Arbeit von Alina Lipp.

Video AlinaLipp
Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (80)

Apotheke mit Spritpreisen

Auch wenn in Bulgarien die Spritpreise an Apotheken angezeigt wird, gibt es den Diesel und das Benzin hier an der Tankstelle. Sie werden auch nicht an jeder Apotheke angegeben, sondern nur bei denen von МАРЕШКИ, also MARESHKI. In Sofia soll МАРЕШКИ alias MARESHKI nur eine Tankstelle haben, und zwar auf den Ring von Sofia, dem Äquivalent zum Berliner Ring, wenngleich der Ring um die bulgarische Hauptstadt unvollendet ist, wie so vieles in dem kleinen Land sehr am Rand. Ich war selbst noch nie bei МАРЕШКИ sprich MARESHKI tanken, obwohl dort der Sprit immer am preiswertesten sein soll. Im Moment gibt es laut der Anzeige in der Apotheke den Diesel dort für 2,79 Lewa (1,40 Euro) und das Benzin für 2,74 Lewa (1,37 Euro) der Liter.

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (79)

Mit dem Taxi zum Arbeitsamt

Gestern war ich gerade bei einem Freund, als er einen Anruf vom Arbeitsamt erhielt. Er solle sofort hinkommen, es sei wichtig, weswegen wir ein Taxi nahmen. Unterschiedlich gelbe, teilweise sogar orangene Taxen prägen bis heute das Stadtbild von Sofia. Uber war nur kurze Zeit erlaubt und ist nun schon lange verboten. Unser Taxi war sauber und der Fahrer freundlich. Im Arbeitsamt war es leer und ebenfalls sauber. Ein Messgerät gab in kurzen Abständen und mit Roboterstimme an, dass die Körpertemperatur normal sei. Es war ein wenig wie in einem Science Fiction. Wessen Körpertemperatur da ständig gemessen wurde, blieb unklar, da kein neuer Kunde ins Arbeitsamt kam. Mein Freund wurde umgehend bedient. Warum man ihn angerufen hatte, auch das konnte nicht geklärt werden. Vermutlich wegen irgendeiner Frist. Arbeit gab es keine für ihn, und Geld schon lange nicht mehr. Zurück sind wir mit dem Bus, in den wir ohne Fahrscheine eingestiegen sind. Die gibt es immer noch beim Fahrer. Zumindest das ist weiterhin klar und hat sich nicht verändert

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (78)

 

Obige Bilder von einem gemeinsamen Manöver amerikanischer und bulgarischer Panzer auf bulgarischem Territorium stammen vom Mai vergangen Jahres, sind also nicht aktuell. Aktuell sollen dagegen immerhin Panzer quer durch Bulgarien Richtung Ukraine gekarrt werden, man findet dazu diese und diese Aufnahmen auf Facebook.

Bulgarien ist seit 2007 in der EU, zuvor war es schon Mitglied in der NATO. Die Bulgaren haben sich insbesondere durch den Beitritt zur EU eine Verbesserung ihrer oft prekären Lebensverhältnisse versprochen, was leider nicht eingetreten ist. Im Gegenteil, noch mehr Bulgaren als zuvor schon haben das Land verlassen. Bei den 20- bis 45-jährigen ist es jeder zweite. Verblieben im Land, das immer mehr verfällt, sind vor allem die Alten, deren Leben eher ein Überleben ist.

In Bulgaren gibt es traditionell eine pro-russische und eine pro-westliche Strömung. Das ist also nichts Neues. Der Bulgare als Mensch steht oftmals dem Russen und auch dem Ukrainer näher, und zwar um einiges, als dem Westeuropäer oder gar dem Amerikaner. Der Deutsche macht dabei eine gewisse Ausnahme, ihm fühlt sich der Bulgare in besonderer Weise verbunden. All dies im Detail auszuführen, würde diesen Beitrag allerdings sprengen.

In der Ukraine leben eine halbe Million Bulgaren. Deren Wohlergehen und/oder Evakuierung steht gerade im Mittelpunkt in Bulgarien. Dass jemand gegen Russland in den Krieg ziehen will, habe ich noch nicht gehört, vor allem nicht für die NATO. Bei der Regierung, deren Führer in Harvard studiert haben, gibt es durchaus diese Überlegung, aber sie hat keine Mehrheit im Land. Ich habe mehrfach darüber berichtet.

Ein Freund in Deutschland schreibt mir folgendes: „Ich habe mich gerade mit einer Kundin unterhalten, die russischer Abstammung ist. Sie musste ihre Heiratsagentur umbenennen, weil darin deutsch-russisch vorkam. Sie hat noch eine Katzenzucht-Seite bei Facebook, wo massenweise böse Kommentare abgegeben werden. Deutsche und ukrainische Katzenzüchter haben sich wohl zusammengeschlossen und erklären, dass keine Katzen von russischen Züchtern gekauft werden sollen und man diese Tiere besser töten solle.“
Zuvor hatte ich gehört, dass Menschen lieber kalt duschen würden als Gas vom Russen zu beziehen. Die Vereinigten Staaten unter Joe Biden beziehen bis heute einen Großteil ihres Öls aus Russland. Andererseits sind die ersten Freiwilligen aus den USA gerade in der Ukraine eingetroffen. Ob sich in der Ukraine selbst alle so genannten Freiwillen wirklich freiwillig melden oder ob da eventuell mehr, beispielsweise eine Pflicht oder gar Strafen, dahinter steckt, bleibt unklar. In Syrien seinerzeit waren jedenfalls weit weniger bereit freiwillig für ihre Heimat zu kämpfen, wenn ich mich richtig erinnere.
Im Westen wird aktuell der Eindruck vermittelt, man müsse sich zwischen der NATO und Russland entscheiden. Ich teile diese Meinung nicht. Ich erlaube mir daran zu erinnern, dass die NATO und allen voran die USA viele illegale geführt hat, an erster Stelle sei dabei der in Jugoslawien genannt. Der Westen im allgemeinen und die aktuelle Bundesrepublik ist nicht die, die sie einmal war und mit der ich mich vereinigt habe. Sie hat praktisch nichts mehr mit ihr zu tun.
Beim kürzlich unrühmlich beendete Krieg in Afghanistan wurde nicht meine Freiheit am Hindukusch verteidigt. Und meine Freiheit wird heute auch nicht in einem Krieg gegen Russland verteidigt. Alleine deswegen nicht, weil hier mit Nationalisten (manch einer sagt auch einfach nur Nazis zu ihnen) gemeinsame Sache gemacht wird. Meine Freiheit wird aktuell auf den Straßen und Plätzen in Kanada, Frankreich und Deutschland verteidigt. – Danke allen mutigen Truckern, Demonstranten und Spaziergängern in der Heimat.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (77)

Gevrek im Fadenkreuz

Den Gevrek gab es früher warm an jeder Straßenecke Sofias zu kaufen. Der Geruch der bulgarischen Brezel, die aussieht wie ein türkischer Simit, geschmacklich aber ganz klar ein amerikanischer Donat ist, und auf den Geschmack kommt es bekanntlich an, war das Parfum der Stadt. Angeboten wurde er vorzugsweise von alten Omas, die auf einem Hocker sitzend den Gevrek aus einem großen dicken Papiersack heraus verkauften, wo er aus unerfindlichen Gründen immer warm blieb. Seit langem ist das bulgarische Traditionsgebäck im Aussterben gegriffen. Jedenfalls ist er nur noch schwer zu finden, was nicht nur an den alten Omas liegt, die schon alle weggestorben sind. In ganz Sofia gibt es noch einen winzig kleinen Pavillon, wo der Gevrek von früher verkauft wird. Es gibt auch Gevreks von heute, aber die sind soft wie die Sünde. Ein richtiger bulgarischer Gevrek ist bissfest, eben so wie ein amerikanischer Donat. Dass der Gevrek von heute eher weich ist, hängt mit der Bevölkerungsstruktur und mit der Krankenversicherung in Bulgarien zusammen. Die meisten Menschen sind alt hier, die jungen sind alle im Ausland, und selbst wenn sie eine Krankenversicherung haben, müssen sie, gehen sie zum Arzt, erstmal Geld auf den Tisch legen. Geld, das sie nicht haben, vor allem nicht für den Zahnarzt. Das ist der Grund, dass kaum einer der im Land verbliebenen noch einen Zahn im Mund hat, und deswegen gibt es auch keinen Gevrek von früher mehr, weil keiner kann ihn essen. Ich lasse mir gerade die Zähne machen in Bulgarien, um auch in Zukunft noch einen Gevrek essen zu können, wenn es ihn dann noch gibt, was ich natürlich hoffe. Jeder Besuch beim Zahnarzt endet mit dem Bezahlen meines Zahnarztes, der auch mein Freund ist, und den ich aktuell zu mir aufs Dorf eingeladen habe. Bin gespannt, ob er kommt. Das mit dem Bezahlen nach jedem Termin, war auch für mich neu. Aber was macht man nicht alles für den Geschmack eines Gevreks. Der erwähnte einzig verbliebene Pavillon, wo noch der Gevrek von früher verkauft wird, befindet sich praktisch genau an der Ecke Königin Maria Luisa und Ekzarh Yosif Straße, ganz genau ist es die Ekzarh Yosif Straße 21, im Schatten der alten Markthalle von Sofia.

Foto&Text TaxiBerlin