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In Berlin, der Zentrale des deutschen Irrenhauses, kann man neuerdings seinen persönlichen „Green Deal“ leben, allerdings erst ab 2045. Immer mehr Menschen leben ihn jetzt schon, und zwar auf der Straße. Beim Jahr ’45 kommen bei nicht wenigen immer ganz komische Gefühle hoch. Andere wiederum wissen mit „bedingungsloser Kapitulation“ rein gar nichts anzufangen. Mit anderen Worten: ihnen steht diese Erfahrung noch bevor. Was den „Green Deal“ angeht, so denke ich, dass man mit der Natur, sprich mit Gott, nicht dealt. Das Ganze übrigens kein Aprilscherz, genauso wie dieser Bericht über „aggressive Frauen“ im Berghain.
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Neulich fragte mich die Bäckersfrau, ob sie mein Brot abwiegen solle. Da noch kein Bäcker bisher mein Brot abgewogen hat, fragte ich nach, was es mit diesem Angebot auf sich hat. Ein Kunde hätte sich beschwert, dass sein Brot nicht so schwer sei wie angegeben. Typisch deutsch dachte ich mir sogleich, um später mein Brot bei mir zu hause nachzuwiegen. Im Bäcker sagte ich „Nein, ich möchte mein Brot nicht nachwiegen lassen.“ Das Nachwiegen bei mir zu hause ergab, dass es leichter war als es sein soll. Und vermutlich war es das immer gewesen. Der Unterschied ist, dass das früher niemanden interessiert hat. Die Zeiten haben sich geändert. Die von Donald Tusk (nicht Donald Trump!) beschworene „neue Vorkriegszeit“ – und mir ihr der Hunger – ist in den Köpfen der Menschen in Berlin, der Zentrale des deutschen Irrenhauses, angekommen, selbst wenn sie (noch) keinen Hunger leiden.
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