Leben in Zeiten von Corona – Heute: Der „Auf nach Berlin“ Livestream

 

Wie ich gestern schon schrieb, wird die heutige große Demonstration, genau genommen sind mehrere angemeldet, in Berlin Live im Internet übertragen. Einmal auf obigem Kanal, aber vermutlich auch noch auf anderen. Los geht es gleich, also um 10 Uhr. Polizei aus ganz Deutschland ist auch schon angereist, natürlich nur um die Demos zu schützen.       Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: Überdachtes beleuchtetes Durchgangszimmer mit Extra

Lewishamstraße am Bahnhof Charlottenburg
früher Charlottenburg / heute Charlottenburg-Wilmersdorf

Die besten Plätze sind auch auf der Straße am schnellsten belegt. Ein beleuchtetes Durchgangszimmer, noch dazu überdacht, wer träumt nicht davon?!? Der bereitstehende Einkaufswagen (rechts im Bild) ist sozusagen das Extra und wird täglich auf’s Neue von Menschen mit allem möglichen Kram gefüllt, den diese Menschen nicht mehr brauchen, die durchs überdachte Durchgangszimmer marschieren. Dass die Menschen marschierend und nicht spazierend durchs beleuchtete Durchgangszimmer gehen, liegt am Lärm, den der permanent unter den Gleisen am Bahnhof Charlottenburg fließende Verkehr verursacht. (An dem hat auch der Dauer-Lockdown nichts geändert.) Das einzige Manko an dieser ansonsten exklusiven Wohnlage im Herzen West-Berlins. Aber gut, man kann nicht alles haben im Leben. Auch wann das Licht an- und ausgeschaltet wird (obige Aufnahme entstand am Tage), das weiß man im überdachten Durchgangszimmer nicht. Die Alexa, die das auf Zuruf regelt (und die auch gut für die Frauenquote wäre), muss irgendwo anders stehen. Im auch tagsüber lichtdurchfluteten Durchgangszimmer ist sie jedenfalls nicht.         Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.

Foto&Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: November im April

Genau genommen war es der 4. November 1989, als auf dem Alexanderplatz eine Riesen-Demo stattfand, die sogar live im Fernsehen übertragen wurde. So war das in der DDR! Mit der Demo am morgigen 21. April 2021 ab 10 Uhr am Brandenburger Tor dürfte das anders sein. Es ist nicht davon auszugehen, dass sie im von uns allen finanzierten Öffentlich/Rechtlichen läuft, die mit dem Bildungsauftrag, zumindest nicht live – dafür aber mit Sicherheit auf YouTube. Das mit dem Zählen der Teilnehmer, auch das klappte in der DDR besser. Das ist ja in letzter Zeit ein Riesen-Problem geworden, dass die Leute nicht mehr zählen können, das fängst schon beim Eins und Eins zusammenzählen an. Wie am 4. November 1989 so soll auch morgen praktisch jeder, der dazu den Mumm hat, zu den Menschenmassen reden können. Das durfte man damals in der DDR sogar noch ohne Maulkorb. Und noch eine Gemeinsamkeit wird es geben, das sind die zahlreichen phantasievollen Plakate. Ein paar von ihnen wurden mir gerade eben zugespielt, sozusagen zur Inspiration:

Fotos&Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: „Schweigeminute für die Grundrechte“

 
Die Grundrechte, wer sie nicht kennt, stehen im Grundgesetz. Ein paar von ihnen sollen gerade ganz aktuell eingeschränkt werden, und zwar das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes). Sie sollen aber nicht, wie Henryk M. Broder behauptet, „unter bestimmten Umständen eingeschränkt werden“, sondern sie „werden insoweit eingeschränkt“, also wenn das Gesetz am morgigen Mittwoch beschlossen werden sollte, wovon auszugehen ist. Ob es sich da bereits um Fake News handelt, die da von Henryk M. Broder verbreitet werden, darüber denke ich gerade immer noch nach. Also darüber, inwieweit „unter bestimmten Umständen“ und „insoweit“ mehr oder weniger kongruente oder doch eher sich ausschließende Aussage sind. Weißt du es?   Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
PS: Möglicherweise findet sich die Antwort auf die Frage in dem neuen Buch von Raymond Unger, der auch schon mal Gast in meiner Sendung „Hier spricht TaxiBerlin“ war, das demnächst erscheint.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: Niemand hat die Absicht eine Impfpflicht einzuführen

Rigaer Straße
früher Friedrichshain / heute Friedrichshain-Kreuzberg
Nach „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ und „Niemand hat die Absicht einen Flughafen zu eröffnen“ nun „Niemand hat die Absicht eine Impfpflicht einzuführen“.  So weit, so bekannt. Was noch aussteht, ist die Antwort auf die Frage, wie weit man beim Umgang mit denjenigen gehen will, die sich weiterhin auf die Zusage von Walter Ulbricht Jens Spahn verlassen, dass keine Mauer errichtet keine Impfpflicht eingeführt werden soll. Diese Frage richtet sich an jeden einzelnen. Wie ist deine Haltung? Die so genannte Antifa, die auch in der Rigaer Straße Zuhause ist, in der obige Aufnahme entstand, hat sich schon positioniert. Die gleichen, die neulich noch die teuren Automobile der vermeintlichen Gentrifizierer im Kiez angezündet und den Google Start-Up Campus in Kreuzberg verhindert haben, wollen heute alle impfen – und das sogar höchstpersönlich. Bist du dabei?        Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
PS: Hab auch mal in der Rigaer gewohnt. Ist jetzt einige Jahre her. Heute halte ich besser Abstand – ganz ohne Abstandsregel.
Foto&Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: Abwehr stärken mit Tanzen und Singen – zusammen!!!

 

Nicht nur singen stärkt die Abwehr, ich hatte hier darüber berichtet, sondern auch tanzen. Diese Veranstaltung habe ich leider verpasst. Nach den vielen Jahren auf den Straßen und Plätzen Berlins weiß ich aber, wo da gestern gesungen und getanzt wurde. Wenn mich nicht alles täuscht, dürfte das der Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg sein. Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

Leben in Zeiten von Corona – Heute: Vom Glück ein Künstler in Rom zu sein

 

Von den Künstlern hierzulande war lange nichts zu hören, was ein klarer Hinweis darauf ist, dass das, was sie uns in der Vergangenheit als Kunst verkauft haben, bestenfalls Kunstgewerbe war, wahrscheinlich schlimmeres, und zwar einfach nur Kitsch, meist politisch korrekter. In Rom soll das etwas anders aussehen, wenn man obigen Bildern glauben schenken darf. Ich tue es, denn ich war schon mal in Rom. Kennedy wies damals in seiner bekannten „Ich bin ein Berliner“-Rede vor dem Schöneberger Rathaus darauf hin, dass es schon einmal eine Zeit gab, in der man mit Stolz von sich sagte, ein Einwohner Roms zu sein. Ich bin mir sicher, es wird auch wieder der Tag kommen, an dem man mit Stolz sagen kann ein Berliner zu sein. Aber im Moment ist es wirklich schlimm, und wer das als Künstler in unserer Stadt bis heute nicht begriffen hat, der soll sich bitte sehr nie wieder Künstler nennen. Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
Video YouTube
Text TaxiBerlin