Leben in Zeiten von Corona – Heute: Umsonst und draußen Sonntag 11:30 Uhr Frankfurter Allee 13

 

Mein Gefühl sagt mir, dass es einen heißen Frühling geben wird. Jetzt nicht (nur) wegen der Temperaturen, sondern vor allem wegen der vielen Menschen, die sich bereits jetzt schon wieder auf unseren Straßen und Plätzen tummeln. Diese werden immer mehr werden, sie werden herausströmen aus der Enge ihrer Wohnungen und Mietskasernen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Daran ändert auch der nicht enden wollende Lockdown nichts, im Gegenteil. Einsperren ist halt einfach nur Mittelalter und nicht wissenschaftlich, wie gerne behauptet wird. Aber wer behauptet, dass es DIE Wissenschaft gäbe, der hat Wissenschaft prinzipiell nicht verstanden, denn Wissenschaft ist These, Antithese und Synthese. Das war schon immer so, und daran hat auch Corona nichts geändert. Wer trotzdem weiterhin von DER Wissenschaft spricht, damit aber nur Drosten und das Robert Koch Institut meint, die genauso willkürlich sind wie irgendein Inzidenzwert (wie hoch ist der gerade? 50? 35? 25?), und die morgen schon wieder ganz andere sein können und auch sein werden, der meint eigentlich Diktatur. Nichts gegen Diktatur prinzipiell, ich bin selbst in einer Diktatur groß geworden. Der Unterschied zu heute ist, dass die Kommunisten dies auch selber zugaben, dass das eine Diktatur war, und zwar “Die Diktatur des Proletariats”. Es gab damals also in gewisser Weise schon eine Übereinstimmung von Wort und Tat. Diese fehlt heute, und du kannst keine Diktatur auf Dauer als Demokratie verkaufen. Das geht nicht, weil das merken die Leute. Auch in einem anderen Punkt scheinen mir die Kommunisten Recht gehabt zu haben, und zwar als sie sagten, dass der Kapitalismus immer einen Feind braucht. Früher waren das die Kommunisten, später die Terroristen, von denen der Militärisch-Industrielle-Komplex profitiert hat, und heute ist Corona der Feind, also ein Virus, gegen das man Krieg führt, und zwar im wortwörtlichen Sinne, wovon jetzt der Medizinisch-Pharmazeutische-Komplex profitiert. Die Anleitung zu diesem Krieg, manche sprechen auch schon von “Mein Kampf” unserer Zeit, hat Herr Schwab mit “Der Große Umbruch” verfasst. Ich bin gerade dabe, ihn zu lesen und kann es nur jedem empfehlen, auch damit später niemand sagen kann, er hätte von nichts gewusst. Ich empfehle allerdings bei der Lektüre Handschuhe und Schutzmaske zu tragen, damit du nicht vom Bösen infiziert wirst. Das ist schlimm, beunruhigt mich aber nicht mehr. Meine frühere Beunruhigung ist zu einer Verwunderung mutiert, wenn du so willst. Und zwar die Verwunderung darüber, dass so viel Bullshit, den ich mir seit einem Jahr anhören und ansehen musste, so viele positive Resultate und auch Durchsicht zeichnet wie beispielsweise auch dieser Beitrag. Möglicherweise bist du gerade selbst an diesem Punkt, dass dich vieles beunruhigt, wie ich das bei vielen anderen beobachte. Dann kann ich dir nur Mut machen durchzuhalten. Es ging mir genauso, auch ich habe eine schlimme Phase großer Verwirrung erlebt im letzten Jahr. Das ist nicht angenehm, aber in gewisser Weise notwendig. Die geht vorbei, bei dem einen früher und bei dem anderen später. Was dabei behilflich sein kann, ist frische Luft und live Musik. Wenn du Sonntag vormittag noch nichts anderes vorhast, dann möchte ich dich gerne zu einem Open Air Konzert bei mir im Kiez einladen. Los geht es um 11:30 Uhr vor der Frankfurter Allee Nr. 13, dort wohnt der Musiker Rossano Snell aus Brasilien, der dann mit seinem Elektro-Piano vor seiner Haustür spielen wird, umsonst und draußen, wie das früher üblich war in Berlin. Ich habe den Künstler neulich am selben Ort spielen gehört und auch persönlich kennengelernt und kann es kaum erwarten, ihn wieder zu sehen und natürlich auch zu hören. Wenn du meine Begeisterung verstehen möchtest, dann empfehle ich dir seine obige Interpretation von “Smells Like Teen Spirit” von Nirvana anzuhören, vielleicht spricht die ja auch dich an. Unabhängig davon bleibt es dabei: Frische Luft mit anderen zusammen tut gut, alleine Eingeschlossen sein nicht.   Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

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