Leben in Zeiten von Corona – Heute: Wir müssen alle sterben

 

Gut, wir müssen alle sterben – irgendwann einmal, aber die Menschen in obigem Video ganz aktuell in den Straßen von Londons Party-Bezirk Soho, einige Straßen wurden extra für die Party People gesperrt, sind praktisch dem Tode geweiht. Party machen in der schlimmsten Pandemie überhaupt, in der es um Leben und Tod geht, das kann nicht gut gehen! Dazu muss man wissen, dass Party People mir schon lange nicht nur in meinem Taxi, aber auch dort, ein Dorn im Auge waren. Warum, weshalb und wieso? Das würde an dieser Stelle zu weit führen. Was du wissen musst, ist, dass ich Party People manchmal regelrecht den Tod gewünscht habe, als ich mit meinem Taxi “on the road” und noch kein Trockener Taxifahrer war, der nunmehr vor über einem Uber-Corona-bedingt “aus dem Verkehr gezogen” wurde. Dass diese Menschen jetzt bald sterben werden, damit habe ich nichts zu tun. Um das für mich klar zu kriegen, schreibe ich diesen Beitrag. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, könnten Party People aber auch der Ausweg aus dem Dauer-Lockdown sein. Ich meine, viele dezentrale Partys beispielsweise auch in meinem Kiez, dem Friedrichshain, das Berliner Soho, könnten die Staatsmacht nicht nur herausfordern, sondern ganz und gar überfordern. Keine Ahnung, ob man solche Gedanken haben darf. Ich habe sie einfach. Ob die Party People Triage nun das Mittel der Wahl ist, diese Frage erübrigt sich. Denn wie ich schon im Titel schrieb: Wir müssen alle sterben.      Also sprach TaxiBerlin, kannste glauben.
Video YouTube
Text TaxiBerlin

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