„Der Hitzetod muss warten“

Der James Bond 007 Film „Stirb an einem anderen Tag“ (Die Another Day) müsste heute angesichts des Wetters politisch korrekt „Der Hitzetod muss warten“ heißen. Wobei, bei dem politisch korrekt bin ich mir nicht sicher. Den Untergangswahn der Klimabewegten in Frage zu stellen, ist eher das Gegenteil von politisch korrekt. Mich erinnert die Klimasekte immer an die Zeugen Jehovas. Die hatten auch einen ganz genauen Termin für das Jüngste Gericht, an den Gott sich damals aber nicht gehalten hat. Dann hätten wir das alles schon hinter uns. Da dies nicht der Fall ist, würde ich gerne wissen: Wie ist jetzt gleich nochmal das genaue Datum der Klimasekte für den Weltuntergang? Ich frage, weil ich vorher gerne noch ein paar Tests (unten) machen würde. Die liegen nämlich ziemlich traurig und verlassen hinten in irgendeiner Ecke vom Konsum rum, während Regencapes und Schirme (oben) gleich am Eingang auf einen warten. Ich bin deswegen so scharf darauf, noch ein paar Tests machen zu dürfen, weil ich nur einen machen brauchte, und zwar als ich nach Bulgarien gegangen bin. Vor allem will ich nicht ungetestet vor meinen Schöpfer treten. Aber vielleicht ist dem das auch Schnuppe – wer weiß?

Hochmut & Zorn

Auch ich sage gerne, dass Berlin für mich Mutter & Vater sind. (Man beachte: Mutter & Vater und nicht Elternteil Eins & Elternteil Zwei und schon gar nicht Mensch mit Gebärmutter bzw. Uterus & Mensch ohne!) Auf die Idee, mich „Berlins zornigen Sohn“ zu nennen, bin ich bisher noch nicht gekommen. (Und so wird es auch bleiben!) Auch ich bin gelegentlich wütend und auch zornig – so ist es nicht. (In letzter Zeit gibt es auch immer mehr Anlass dazu.) Es spricht also einiges für den Zorn. Mindestens genauso viel spricht aber auch dagegen. Allen voran, dass der Zorn eine der Sieben Todsünden ist. Eine andere ist Hochmut, der bekanntlich „vor dem Fall“ kommt. In einem Interview, das die Tage online geht, werde ich gefragt, was ich von der „Pride Parade“ halte. Genau ging es um die in Budapest, das Interview drehte sich um den Osten, allen voran um Bulgarien. Ich sagte dort, dass Stolz (Pride) für mich in dem Fall Hochmut ist. Stolz und Hochmut sind nicht in jedem Fall identisch, in dem Fall aber schon. Denn man ist auf etwas stolz (oder gibt es zumindest vor), wozu man nichts (Null!) beigetragen hat. Stolz, wenn er kein Hochmut sein soll, kann man aber nur auf eine eigene Leistung sein. Zurück zu „Berlins zornigen Töchtern“. Warum die schwarze Tonne der Berliner Stadtreinigung (BSR) einen farblich passenden Aufkleber mit der Aufschrift SNOW BITCH trägt, entzieht sich meiner Kenntnis. Mich erinnert SNOW BITCH an Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“, die alles zu Eis gefrieren lässt – auch die Herzen der Menschen.

Aus aktuellem Anlass

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde es nicht in Ordnung, dass man wirklich glaubt, ich wäre mittlerweile so verblödet und kaufe den Kack, den man mir/uns im Zusammenhang mit dem Sommerinterview der ARD mit Alice Weidel auftischt. Es tut mir leid, aber es ist für mich eine Beleidigung meines Denkapparates. – Wer hat jetzt gleich nochmal gesagt: „Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.“? Während sich so genannte Faktenfinder damit beschäftigen, ob dieses Zitat nun von Dostojewski stammt oder nicht, übersehen sie völlig, dass es bereits Realität geworden ist.

Fünfte Kolonne

Der Süden Berlins wurde von Schweinen übernommen. Man ist gut beraten, ihnen aus dem Weg zu gehen, wenn sie einem auf dem Bürgersteig entgegenkommen. Auch weil die Besatzer immer in Gruppen unterwegs sind. In Bulgarien würde man sie „aus dem Verkehr ziehen“, und dies mit einem Volksfest feiern, auf dem es Schwein am Spieß „satt & für alle“ gibt. Nicht so in Deutschland. Aber nicht, weil hier alle Vegetarier sind. Sondern weil man gerne Besatzer hat, ohne sie nicht leben kann. Was wäre nun, wenn die Schweine „Putins Fünfte Kolonne“ sind?

Da hätte ich mehr erwartet

Früher gab es die 150-Prozentigen. Das waren die, die angeblich kein West-Fernsehen schauten. Gerade habe ich das Gefühl, es gibt mehr 150-Prozentige als früher. Ist aber nur so ein Gefühl von mir, und Gefühle kommen und gehen bekanntlich. Nichts desto trotz erscheinen mir die 110 Prozent der Berliner Polizei irgendwie nicht genug zu sein. Niemand muss mir mehr Berlin bieten, ich hatte hier darüber geschrieben, schon gar nicht die Berliner Polizei. Die glaubt offensichtlich wirklich, dass ich ihre Sicht der Dinge auf das, was sich vor wenigen Tagen im Regierungsviertel ereignete, teile. Bisher waren es „nur“ die Regierung und ihre Medien, die mich für so verblödet und unfähig zum selbständigen Denken hielten. Jetzt also auch die Berliner Polizei. Da hätte ich „mehr“ erwartet, so wie es die Eigenwerbung verspricht. Was ihre Rolle neulich in der Bannmeile angeht, in der Demonstrationen verboten sind, kommt diese Gesprächsrunde der Wahrheit näher, was nicht schwer ist. Was die Berliner Polizei angeht: Ich wäre vollkommen zufrieden, wenn sie einfach nur ihren Job macht, das aber zu 100 Prozent. Danke!

„Jeder Mensch hat das Recht, überall zu sein.“

„Jeder Mensch hat das Recht, überall zu sein.“ – So die graue Theorie von „Kein Mensch ist illegal“ Linken, besser linken Linken, denn Ungeimpfte hatten dieses Recht nicht. Sie waren, es ist noch gar nicht so lange her, illegal im öffentlichen Raum unterwegs. Fragt man heute nach, so wie Nikolai Binner es tut, wird das Gespräch beendet. Offensichtlich weil man keine Argumente hat, sonst könnte man sie nennen, oder? Nilkolai Binner, wer ihn nicht kennt, ist ein Comedian, der gerne gecancelt wird. Etwas, was es offiziell gar nicht gibt: „Cancel Culture“. Sie hat den Vorteil, dass das Gespräch nicht beendet werden muss, weil es gar nicht angefangen hatte. Hier nimmt sich Nikolai Binner den Spiegel vor, das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg, dessen Motto: „Sagen, was ist“ ist, oder besser war. Sollte es noch stimmen, wäre jeder, der eine Familie gründet und sein eigenes Gemüse anbaut, ein Nazi. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell es geht, dass man als Nazi bezeichnet wird. Ich hatte damals noch gegen Uber, einen kriminellen Verein aus Amerika, demonstriert. Heute reicht es schon aus, eine Familie zu gründen und/oder sein eigenes Gemüse anzubauen. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt.

Tote auf Urlaub

Oft ist der Text klüger als sein Autor, sagt man. Manchmal auch sein T-Shirt. Dem Mann oben ist, geht es nach seinem T-Shirt, sein Leben SCHEISSEGAL. Obwohl er offensichtlich noch lebt, spricht er/es bereits in der Vergangenheitsform. Um diesen Umstand nicht mitzubekommen bzw. zu ertragen, muss er sich betäuben. Spricht man ihn darauf, lacht er nur: Ha Ha Ha. Früher hätte man gesagt, der lacht noch, wenn’s Haus brennt.

Bisher kannte ich nur LIVE FAST – DIE YOUNG. Sowohl aus LIVE FAST – DIE YOUNG, als auch aus LIVE FAST – EAT TRASH spricht eine Todessehnsucht bzw. ein Todeswunsch. Woher diese/dieser kommt, wissen die Träger solcher T-Shirts meist nicht zu beantworten. In aller Regel verstehen sie die Frage gar nicht. Es soll irgendwie witzig sein. Wenn’s irgendwann ans Sterben geht, finden sie es dann aber meistens nicht mehr witzig: Ha Ha Ha.

Texte und Sprüche von Frauen sind anders, aber nicht unbedingt besser. Für sein EMOTIONALES GEPÄCK eine extra Tasche vorm Bauch zu haben (in Bulgarien heißt sie Quersack, aber das nur nebenbei), kann nicht schaden, auch wenn diese oft viel zu klein ist. Die allermeisten brauchen einen großen Rucksack, den sie auf ihrem Rücken tragen, ohne es jedoch zu wissen. Wenn man sie darauf anspricht, lachen sie dann auch wieder nur: Ha Ha Ha.