Bericht aus Berlin (3)

Achtung: Depressive Verstimmung in der deutschen Hauptstadt

Bisher habe ich in Berlin überwiegend traurige Menschen gesehen. Wenn man Depressionen mittels Test messen könnte, käme man hier auf eine enorme Zahl positiv Getesteter. Und da Depressionen ansteckend sind, wäre auch der Inzidenzwert dementsprechend hoch. Tritt eine Depression endemisch auf, spricht man von einer Großen Depression. Die hatten wir schon mal, genauso wie die Spanische Grippe, aber nur in den Vereinigten Staaten. Eigentlich könnte und müsste sie auch Amerikanische Depression heißen, aber das lässt das Imperium USA nicht zu. Die depressive Verstimmung in der deutschen Hauptstadt entzündet sich gerade an den vollen Zügen. Sie sind oft voll, weil alle sich das Neun-Euro-Ticket gekauft haben, ich übrigens auch. Nur, niemand wurde gezwungen ein Neun-Euro-Ticket zu kaufen. Ich auch nicht. Aber ich nutze meins auch nicht. Dass ich es nicht nutze, liegt daran, dass ich all die traurigen Gestalten nicht auch noch gebündelt und mit Gesichtswindel sehen will. Das würde mich nur noch trauriger machen, als ich es eh schon bin. Depressionen sind wirklich ansteckend, das wird einem jeder Depressive bestätigen. Vor allem deswegen fahre ich nicht mit den Öffentlichen, sondern laufen ihnen lieber hinterher. Manchmal laufe ich auch einem Taxi hinterher, was aber schwerer ist. Ich tue das nicht aus alter Gewohnheit, sondern weil ich beim Taxihinterherlaufen mehr spare als nur die lumpigen neun Euro vom Neun-Euro-Ticket für die Öffentlichen. Ich kann jedem nur empfehlen, auch mal einem Taxi hinterherzulaufen. Man spart nicht nur mehr Geld, sondern es macht auch richtig Spaß. Ausserdem ist die Depression sogleich wie weggeblasen.

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bremen (9) in Bulgarien (5)

 

Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia

Bevor ich gestern mit der vom Russen gebauten U-Bahn zum Flughafen von Sofia gefahren bin, habe ich mich noch einmal mit Joachim vorm Nationalen Kulturpalast auf einen Kaffee getroffen. Wir hatten das nicht geplant, Joachim hat mich spontan angerufen und da ich gerade in der Gegend war, hat es mit dem Wiedersehen geklappt. In Bulgarien geschehen die meisten Sachen spontan und ungeplant. Wenn der Bulgare plant, dann eigentlich nur, um den Plan dann übern Haufen zu werden. Ich glaube, das war Joachim auch schon aufgefallen. Wenn sein Plan hingehauen hat, dürfte er schon wieder in der Heimat sein, vermutlich auf dem Weg vom Flughafen Frankfurt nach Bremen. Über seine letzten Tage in Bulgarien, dem Land der ungeplanten Überraschungen, schreibt er folgendes:

Ich hatte ja schon gefragt, was wohl der Grund gewesen sein möge, uns auf unserer Route nach Bansko zu schicken. Nun glaube ich, hat sich des Rätsels Lösung gezeigt. Bansko hat etwas, was auch in Ochsenhausen/Deutschland zu finden ist. Mehr sogar. Aber der Reihe nach. Wir fuhren nach dem Frühstück, das wir in einem Café im Viertel Kapana genossen, in Richtung Berge. Genauer gesagt von den 160 m Höhe in Plovdiv hinauf auf 871 m in Bansko. Hierzu mussten wir durch einige Wälder und Täler und so manche enge Kurve den Berg hinauf. Bansko liegt am Fuße des Pirin-Gebirges, dieses eignet sich im Winter besonders gut zum Skifahren und im Sommer für Wanderungen. Der Ort selber wurde mittlerweile mit Hotelbauten verschandelt, doch gibt es eine historische Innenstadt mit einigen der Wiedergeburtshäusern, die beim Gang durch die verwinkelten Gassen zu bestaunen sind.

Auf dem weitläufigen Platz rund um die Kirche Sveta Troica können riesige Helden-Statuen bestaunt werden derer, die bei der Befreiung des Ortes vom „türkischen Joch“ mitgeholfen haben. Da wir deren Namen nicht entziffern konnten im verwitterten Gestein, müssen sie hier leider fehlen. Aber die Kirche hat eine interessante Geschichte. Die entnehme ich direkt dem Begleitheft für unsere Tour durch Bulgarien:

„Die Kirche war zum Zeitpunkt ihres Baus im Jahr 1835 die größte bulgarische Kirche im osmanischen Reich. Anfang des 19. Jahrhunderts war Pelz- und Holzherstellung die Haupteinnahmequelle der Region, diese wurden im Osmanischen Reich und Europa verkauft, so dass eine gewisse Schichte reiche bulgarische Händler entstand, die ihre Kinder ins Ausland zum Studieren schickten. Im Westen gereist und dort schon die Gotteshäuser gesehen, wollten viele von ihnen auch in Bansko eine große schöne Kirche bauen […]“. Die osmanischen Besatzer erlaubten nur in einzelnen Fällen den Bau von Kirchen und wenn, dann durften diese nur so hoch sein wie ein Reiter auf seinem Pferd. Hier in Bansko wollte man allerdings sich nicht zufrieden geben mit solch einer kleinen Bauweise und ersann einige Schliche, um doch noch die gewünschte Kirche zu bauen. Zuerst wurde der osmanische Herrscher vor Ort bestochen, dann baute man eine hohe Mauer, damit keiner sieht, wie groß und hoch die Kirche wirklich wird. Nachts wurde das Fundament Zentimeter für Zentimeter erweitert und sollten die Türken dennoch die List entdecken, bauten die Bulgaren neben dem Eingang nicht nur ein Kreuz sondern auch einen Halbmond. Dies hatte zur Folge, „dass sich die gläubigen Osmanen nicht trauten, die Kirche zu zerstören.“

So sind sie also, die Bulgaren. Mit Tricks und List täuschen sie ihre Besatzer, um letztlich doch noch zu bekommen, was sie sich wünschen. Nach diesem Ausflug in die bulgarische Geschichte und Mentalität, zurück in die Gegenwart. Wir liefen durch den Ort auf der Suche nach einem empfohlenen Restaurant. Dies hatte geschlossen, wie viele andere auch. Laut Wikipedia lebt der Ort vom Tourismus aber auch hier sind die Spuren der sogenannten Corona-Schutzmaßnahmen zu sehen. Geschlossene Restaurants, Geschäfte, Hotels. Zwei Jahre ohne Touristen ist das schönste Hotel wertlos. Übrigens findet man in den wenigen geöffneten Läden neben Flip Flops und Badehandtüchern auch Ski-Anoraks, Pudelmützen und Handschuhe. Das ist praktisch, da muss dann nicht wegen des Jahreszeitenwechsels ständig um- und ausgeräumt werden, was bei fehlendem Personal sowieso viel zu aufwändig wäre. Neben dem Tourismus gibt es auch digitale Nomaden, die sich hier niederlassen. Ein Deutscher stellt im Ort dafür einen Co-Working Space zur Verfügung und macht mächtig Reklame für das tolle Ambiente und das billige Leben in den bulgarischen Bergen.

Unser Hotel sah aus als wäre es aus einer idyllischen Voralpenlandschaft hierher gebeamt worden. Innen gab es einen Garten mit rundgeschorenen Buchsbaumhecken, exakt geschnittenen Rasenkanten, aufeinander abgestimmten Farb- und Formdekorationen und vor allem mehrere Stapel Brennholz, die mit der Schieblehre abgemessen an die Wände gestapelt wurden. Die Gastgeber waren sehr freundlich, an der Wand im Eingangsbereich grüßte jemand per Ansichtskarte aus der „Universitätsstadt Siegen“ und, wie wir später erfuhren, war dies die Schwester der Inhaberin, die seit sieben Jahren dort lebt wegen „Robotnik“. Eben, wie so viele Bulgarinnen und Bulgaren, wegen der Arbeitsmöglichkeiten im Ausland und des besseren Verdienstes.

Eigentlich war es schade, dass wir nur eine Nacht hier verbringen durften, die aufgeräumte Sauberkeit erinnerte doch sehr an zuhause. Allerdings wäre sie uns nach zwei Tagen auf den Wecker gefallen, da wir sowas selbst zuhause nicht ertragen würden.

Rila-Kloster

Auf unserer Fahrt durch die Berge in Richtung Sofia machten wir noch einen Abstecher ins Rila-Kloster. Gegründet im 10. Jahrhundert ist es noch heute das größte und bedeutendste Kloster Bulgariens. Und es ist wirklich imposant. Das Innere der Kirche ist ein sakraler Comix. Für Menschen, die nicht lesen können, wird hier die biblische Geschichte in allerlei Bildern erklärt. Natürlich darf es an Prunk und Gold nicht fehlen. Fotografieren ist verboten, der Kauf von Ansichtskarten jedoch nicht.

Nationaltheater „Ivan Vasov“

Wir fuhren weiter und landeten schließlich in Sofia, wo wir unseren Mietwagen abgaben und unser Hotel aufsuchten. Am anderen Tag war eine weitere Stadtführung angesagt und diesmal holten wir uns zuerst einen Überblick über unsere Route im Gespräch mit der Stadtführerin bevor wir uns auf den Weg machten. Die vielen interessanten Informationen über die Stadt und ihre Geschichte wiederzugeben, würde hier zu weit führen, wer mag kann sich hier schlau machen. Danach waren wir erst mal wieder erschlagen und mussten alles Gehörte verdauen und einordnen. Wir werden den letzten Abend noch in einem ruhigen Lokal verbringen, früh zu Bett gehen, denn morgen werden wir früh schon abgeholt und zum Flughafen gebracht.

Die Erkundung dieses europäischen Landes mit wenig Bekanntheitsgrad hat uns wirklich sehr gut gefallen. Besonders die üppige Natur, die zum großen Teil ursprünglich geblieben ist. Auch das Nebeneinander von alten Kulturzeugnissen und neuzeitlichen Bauten lässt einen ehrlichen Umgang erkennen mit der Vergangenheit. Hier wird noch nichts dem „cancel culture“ geopfert, obgleich die Diskussionen zur Zeit stattfinden hinsichtlich kommunistischer Hinterlassenschaften, berichtete uns unsere Reiseführerin.

Bestimmt werden wir wiederkommen. Dann mit einem groben Vorwissen, den Erfahrungen unserer jetzigen Reise und mit einer Vorstellung, wo wir länger bleiben und detailliertere Erkundungen durchführen wollen. Übrigens ist die Reisezeit Mai-Juni sehr zu empfehlen, da ist es noch nicht so heiß und es sind noch nicht so viele andere Touristen unterwegs!

P.S.: Was Bansko mit Ochsenhausen/Deutschland gemeinsam hat, ist die Einwohnerzahl von ca. 8.000 und die Anbindung an die Außenwelt mit einer Schmalspurbahn. Die in Bulgarien hat eine Spurbreite von 760 cm, die in Ochsenhausen von 750 cm. Letztere verbindet den Ort mit der schwäbischen Stadt Bieberach und wird „Öchsle“ genannt. Bansko lässt sich von Sofia aus mit der Bahn (Rhodopenbahn) erreichen und es ist bestimmt ein Erlebnis, durch die Täler entlang der Flüsse in die Berge zu fahren.

Fotos&Text JoachimBremen

Bericht aus Berlin (2)

„Eier zeigen!“ (wie normale Leute)
Skulptur in Sofia / Bulgarien

„Endlich normale Leute“ habe ich früher einmal gesagt, als ich aus Amerika zurückkam und in die  Berliner S-Bahn stieg. Das würde ich heute nicht mehr sagen. Das liegt aber nicht daran, dass man vom neuen Flughafen nicht die S-Bahn sondern den Regional-Express nehmen muss. Es liegt an den Leuten, die alle brav ihre Maske trugen und wie „Calculator Crazy“ auf ihrem Smartphone rumspielten. Der normalste war noch der Schaffner, der seinen Job machte und mich im Nebensatz auf die Maske hinwies. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich eine Maskenbefreiung hätte. Damit war das Thema erledigt. Ich hatte auch gar keine Maske dabei. Meine Mitreisenden mit Maske sprachen nicht miteinander, es war ruhig wie in einem Grab im Zug. In Bulgarien ein Unding. Jetzt überlege ich, ob sie, die ich früher, als sie noch mit einem Bier in der Hand und ausgelassen miteinander sprechend in der S-Bahn saßen oder auch standen, als „normale Leute“ bezeichnet habe, vielleicht schon tot sind. Immerhin sagte kein geringerer als unser Gesundheitsminister neulich noch, dass spätestens im Frühjahr alle entweder geimpft, genesen oder gestorben wären? – Wenn es eines Gegenbeweises bedurfte, dann bin ich es. Weder geimpft, noch genesen und schon gar nicht gestorben, sondern quicklebendig und alles andere als tot bin ich zurück in Berlin.

PS: Dank meines Sponsors verfüge auch ich jetzt über ein Smartphone, mit dem ich aber nichts ständig kalkulieren muss, deswegen „Calculator Crazy“, wie die Leute von heute, auch in Bulgarien. Mein Smartphone war ausgeschaltet in meinem 40x25x20 Zentimeter großen Handgepäck, das nicht nachgemessen wurde am Flughafen, offenbar waren (noch) keine Deutsche unter den Kontrolleuren, und ist es immer noch. Ich nutze es nur als Hot-Spot und ausschließlich in Bulgarien.

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (172)

Goodbye „Happy“ Bulgaria

Non-Priority Fluggäste wie ich müssen als fliegende Persona Non Grata nicht nur drei anstelle von zwei Stunden vor Abflug auf dem Flughafen sein, sondern sollen im Flugzeug selbst dann auch stehen, wie ich gerade erfahren habe. Mir macht das nichts aus, gesessen habe ich im Taxi genug und vielleicht sitze ich ja auch bald wieder – wer weiß. Mit dem „Happy“ auf der Gangway am Flughafen in Sofia, wo ich gerade völlig unprätentiös unpräferiert, also völlig unseriös abhänge (ich werde gerade so toleriert – einem ungeimpften Russen in der Heimat geht es vermutlich kaum besser als mir), verhält es sich so, dass es eine bekannte Restaurant-Kette ist, wo man von jungen Frauen in kurzen roten Kleidern bedient wird. Dieses nicht ganz unwichtige Detail ist mir bisher entgangen, mein bester englischer Freund Jerry hat mich darauf hingewiesen. Der Umstand, dass ich darauf hingewiesen werden musste, gibt mir zu denken. Er gibt mir deswegen zu denken, weil ich dachte, dass mir das als netter älterer Herr mit Lolita-Komplex, es gibt ihn wirklich, eigentlich schon längst aufgefallen sein müsste. Dass es mir nicht aufgefallen ist, hat möglicherweise damit zu tun, dass ich mich in den letzten Monaten fast ausschließlich von Joghurt ernährt habe, und den gibt es im Supermarkt, nicht im Restaurant. Ob dieser von „Happy“ Cows war, kann ich nicht sagen, aber immerhin von Kühen ohne Maske. Wenn demnächst Kühe wirklich dazu genötigt werden sollten Masken zu tragen, werde ich zum Anarchisten – zum Rindviecher-Anarcho.

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (171)

Planer einer Persona Non Grata über den Wolken

Packe gerade mein Handgepäck, was sich als schwieriger erweist, als gedacht. Das liegt daran, dass mir als „Non-Priority Fluggast“, eine Art „Persona Non Grata“, nur „Über den Wolken“, wo die Freiheit angeblich grenzenlos sein soll, nur ein (1!) Handgepäck mit den Maßen 40x25x20 Zentimeter zusteht. Ich kann nur hoffen, dass am Flughafen in Sofia keine deutsche Polizisten mit ihrem Zollstock stehen. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber das ist absolut möglich. Es sollen sich auch schon Polizisten aus der Heimat hier in den Schluchten des Balkans nach Arbeit umgesehen haben. Das Messen haben deutsche Polizisten jedenfalls drauf, sogar am lebenden Objekt, und zwar mit dem bekannten Abstandsholz – ein Brüller.

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (170)

Ex Oriente Lux – Aus dem Osten kommt das Licht

War gerade draußen den Müll wegbringen, Ordnung muss sein, selbst beim halben Deutschen. Auch beim Verabschieden habe ich deutsche Ordnung walten lassen. Bei meinem Bürgermeister habe ich mich sogar persönlich verabschiedet. Obwohl, das ist wohl eher bulgarisch. Hat sich jemals ein Deutscher persönlich von seinem Bürgermeister verabschiedet? Muss lange her sein. Mein Bürgermeister hat mir aufgetragen, „Evrazi“, also Euro, mitzubringen. Keine Ahnung, ob ich ihm den Gefallen tun kann. Hängt ja nicht nur von mir ab. Leute mit Geld würden’s sicherlich auch tun, selbst wenn es Deutsche sind. Mein Bürgermeister ist kein Fan von meinen Landsleuten, ich erwähnte das schon mehrfach. Die Deutschen sind ihm zu blutarm, zu sehr Roboter, zu künstlich. Mein Bürgermeister weiß nicht, dass das die Zukunft ist – der Maschinenmensch, der gar nicht mehr vor die Tür geht, sondern sich den Sonnenaufgang in seinem Computer ansieht. Dass ein Land wie Bulgarien existiert, das weiß er nicht. Und auch nicht, dass das Licht aus dem Osten kommt. Sie nennen sich „Transhumainsten“, diese Computermenschen. Mir graut vor ihnen. Auch bin ich mir nicht sicher, ob das Motto der Bremer Stadtmusikanten „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“ auf sie noch zutrifft. Es kann aber auch sein, dass es ganz und gar auf sie gemünzt ist. Ich würde es nicht ausschließen

Foto&Text TaxiBerlin

Bericht aus Bulgarien (169)

„Etwas Besseres als den Tod findest du überall“

Das wichtigste hätte ich fast wieder vergessen, und zwar dieses Andenken, das mir Joachim aus Bremen mitgebracht haben, und das natürlich in Bulgarien bleibt, während ich in Berlin bin, auch weil es hier einen würdigen Platz in meinem Heiligen Schrein gefunden hat. Was ich mitnehme nach Berlin, ist das Motto der Bremer Stadtmusiken, dass man etwas Besseres als den Tod überall finden würde.

PS: Bin für den Rückflug nach Berlin eingecheckt. Auf meiner Bordkarte steht „Non-Priority“, womit offenbar ich gemeint bin. Weiterhin gibt es auf der Bordkarte Werbung für einen Herrenduft mit dem Namen „Phantom“ (wieder ich?) von Paco Rabanne, den ich mir während des Flugs kaufen kann und der teurer als der Flug ist. Die Bremer Stadtmusikanten kannten offensichtlich noch keine Billigflieger.

Foto&Text TaxiBerlin